Mord Im Zeichen DES ZEN
A German crime novel featuring Freiburg detective Louise Bonì, who investigates the mystery of a Japanese monk walking through the snow, while the story explores loneliness and psychological tension.
Work Information
A monk walking through snowy fields quietly unsettles both the case and the detective’s inner life.
The first Louise Bonì novel by Oliver Bottini begins with an unusual search assignment that overlaps with the protagonist’s wounded psyche, creating quiet suspense.
Book Information
- Publisher
- Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
- Published
- 2006-02-10
- Pages
- 384 pages
- Language
- ドイツ語
- ISBN-13
- 9783596165452
- ISBN-10
- 9783596165452
- Price
- 1648 JPY
- Category
- 洋書/Mystery & Thrillers/Thrillers/Suspense
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Reviews
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Ein tolles Buch, nicht nur für Freiburg-Kenner!
Durch Zufall ist mir dieses ungewöhnliche Buch in die Hände gekommen, und ich bin im nachhinein sehr dankbar dafür! Ich kenne Freiburg nicht, aber das spielt auch überhaupt keine Rolle. Die Kommissarin habe ich trotz ihrer Lebenskrise schnell ins Herz geschlossen (auch wenn ich ab und zu anders gehandelt hätte...), die Handlung ist immer spannend, die Charaktere sind realistisch und gut gezeichnet. Endlich mal wieder ein deutscher Autor, der nicht "neo-kulturell" abgehoben schreibt, sondern einer, der in der Lage ist, einen atmosphärisch schönen und herrlich spannenden Krimi zu schreiben! Ich freue mich schon auf den nächsten Fall der Louise Boni!
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Gute Ansätze, konfuse Handlung
Genau genommen hat dieser Kriminalroman wenig mit "Zen" zu tun, wie man angesichts des Titels meinen könnte. Zwar spielt die Handlung zum Teil in einem Zen-Kloster, doch hätte dieses ebenso gut ein christliches sein können, für die Handlung hätte dies keinen Unterschied gemacht - nur dass sich "Zen" vermutlich eben besser verkauft. Denn auch wenn ein Zen-Mönch während eines Teils des Buches durch die südbadische Landschaft läuft, haben doch weder er noch sein Kloster letztlich mit der Handlung zu tun. Vermutlich zelebriert Bottini hier nur seine jahrelange im Klappentext vermerkte Ausbildung in Kung Fu. Es geht in dieser Geschichte vielmehr um Kinderhandel im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz. Unter dem Mantel der Organisation "Asile d'enfants" werden offenbar lukrative illegale Geschäfte mit Kindern aus asiatischen Ländern abgewickelt. Im Zentrum des Geschehens steht Hauptkommissarin Louise Boni, die offenbar den finalen Todesschuss eines Gewalttäters nicht verkraftet hat und sich in den Alkoholkonsum flüchtet. Und vielleicht liegen die Meriten Bottinis mehr in der Schilderung dieser Person als in der manchmal verwirrenden und in die Länge gezogenen Handlung. Selten ist auch, dass ein männlicher Autor eine weibliche Hauptprotagonistin entwirft. Ein gewiss nicht einfach Unterfangen, sich in die Gefühlswelt und Gedanken einer Frau zu versetzen, die nicht nur den durch sie bewirkten Tod eines Gewalttäters nicht verwindet, sondern deren Ehe auch gerade gescheitert ist. Psychologisch nicht ungeschickt (der Autor hat sich während seines Studiums laut Klappentext in Nebenfach auch mit (Werbe-) Psychologie beschäftigt) wird auch die früh zerbrochene Ehe ihrer deutsch-französischen Eltern in die Geschichte eingewebt. Erstaunlich und überraschend kenntnisreich gerät Bottini die Beschreibung der zunehmenden Abhängigkeit Louise Bonis vom Alkohol. Doch trotz knapp 400 Seiten bleiben diese vielen guten Ansätze überwiegend unvollendet. Vermutlich konnte sich Bottini nicht entscheiden, ob er einen Kriminalroman oder einen spannenden psychologischen Gesellschaftsroman schreiben wollte. Viel hilft eben nicht immer viel und weniger ist manchmal mehr - jedenfalls im Kunstbetrieb. Fazit: Viele gute, spannende Ansätze eines talentierten Autors, dem man einen versierteren Lektor zur Seite wünschen würde.
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Es war ein Lesetipp ....
.....aber letztlich kann ich das Buch nicht als Tipp emfehlen. Dadurch neugiegig geworden, enttäuschte mich das Buch sehr. Der Titel ist ausgefallen gewählt, aber das ist auch alles. Es sei denn: den Krimileser interessiert mehr die persönlichen Problematik einer Hauptkommissarin, denn diese bildet hier eher den Mittelpunkt als die Story selbst -und auch die ist nicht sehr überwältigend, trotz der gewählten Thematik. Was Mankell mit Wallander gelungen ist, scheint Oliver Bottini mit Louise Bonì zu probieren. Leider gelingt ihm das nicht einmal im Ansatz. Madame Bonì bleibt farb-und konturlos, sowie auch alle anderen Personen des Buches. Sie wirken unglaublich langweilig und ohne Aussage. Der Leser entwickelt kein Bild zu ihnen. Sie bleiben nur Namen auf den Buchseiten. Wie das Buch angelegt ist, befürchte ich weitere Kommissarin Bonì Bücher. Ob man/frau hoffen kann? Vielleicht nur die, die eigentlich keine Krimis lesen, denn sprachlich ist das Buch o.k.. Von einem guten Krimi mit Spannung, überzeugenden Haupt- und Nebenfiguren und einer psychologisch einigermaßen aufgebauten Handlung ist dieses Buch allerdings sehr sehr weit entfernt.
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tolles Buch
super spannend, gut zu lesen,man kann gar nicht mehr das Buch aus der Hand legen, sehr interessant, werde mir noch mehr Bücher bestellen
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anders, aber gut
Für mich war die Art des Schreibens neu, musste bestimmte Sätze zweimal lesen, um dem Inhalt zu folgen, der macht es allerdings aus und das "Zweimal-Lesen" hat sich gelohnt.