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Alles so hell da vorn

Deutscher Krimi Preis

Alles so hell da vorn

Monika Geier

Beginning with a shooting by an underage prostitute and the killing of a police officer, this crime novel follows detective Bettina Boll as she pursues the past behind provincial stagnation, violence, and exploitation.

crime fictionfemale detectiveexploitationprovincial societydark humor

Work Information

A Bettina Boll novel that exposes the darkness beyond apparent brightness through agile narration and sharp observation.

Alles so hell da vorn is a Bettina Boll novel from Argument Verlag mit Ariadne. A shooting in a brothel outside Frankfurt expands into the death of a police officer, a girl's flight, and the power relations of provincial society. With a voice that combines lightness and cruelty, it portrays places where trust, family, and institutions are broken.

Review Summaries

  • Critical response praises the novel's layered characterization, precise dialogue, refusal to soften heavy subject matter, and structure marked by bitter humor.

Book Information

Publisher
Argument- Verlag GmbH
Published
2017-05-08
Pages
416 pages
Language
ドイツ語
Size
11.6 x 3.8 x 18 cm
ISBN-13
9783867542234
ISBN-10
3867542236
Price
4270 JPY
Category
洋書/Literature & Fiction/Genre Fiction/Horror

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Reviews

  • Für mich bisher der beste Krimi des Jahres 2017

    Es ist mir ein Rätsel, wie mir Monika Geiers Reihe um Bettina Boll bisher entgehen konnte. Der Einstieg mit dem nun immerhin schon siebten (wirklich?! Wie konnte mir das ...) Band funktioniert allerdings reibungslos. Dass Tina Boll mir von der ersten Seite an so vertraut ist, liegt wohl daran, dass ich mir eine moderne Ermittlerin genau SO wünsche. Tina ist eine erfahrene Frau, die weiß, wo sie steht und deren lakonischer und bisweilen sarkastischer Humor nicht übertüncht, dass sie für Gerechtigkeit kämpft. Gleichzeitig steht sie voll in der weiblichen Lebensrealität, hat Kinder zu betreuen und eine Erbschaft abzuwickeln. Opfer sind die wahren Täter und Täterinnen die eigentlichen Opfer. Ein Plot voller Grautöne, verwickelt aber immer plausibel. In bester Noir-Manier wird der Blick in die finstersten Ecken gerichtet. Die feine Zeichnung auch der Nebenfiguren, die dunkle Atmosphäre und die versierte und immer präzise Sprache machen das Buch zum Pageturner. Lest das!

  • Ohne Spoiler

    Ich habe gesehen, dass in so manchen der anderen Rezensionen teils relativ viel gespoilert wird, daher halte ich mich bewusst zurück. Der Wortwitz zwischen der Hauptprotagonistin Kriminalkommissarin Bettina (Tina) Boll und ihrem Vorgesetzten Habermeyer ist genau mein Humor. Überhaupt ist das Buch zwischen den schockierenden Passagen immer wieder lustig, aber nie zu viel oder übertrieben, nie so, dass es den düsteren Grundton der Geschichte (zer)stören würde. Es ist also ein unaufdringlicher Witz, genau und richtig platziert. Was mich nicht richtig gestört hat, weil ich es erwartet habe, was ich aber trotzdem erwähnen möchte, da es andere potenzielle LeserInnen stören könnte, ist, dass man ein paar Sachen bzw. Fakten erst im späteren Romanverlauf erfährt (etwa was es mit Sammy und Enno auf sich hat), denn die Bücher rund um Boll sind ja eine Serie. Wie ich nachgelesen habe, hat „Böllchen“ ihren als Ford Taunus verkleideten Schrotthaufen schon länger, ebenso wie Cowboystiefel. Letztere sollen ja wieder modern sein/werden (je nachdem wann Sie das hier lesen). „Alles so hell da vorn“ ist ein feministischer Krimi, was ich nicht wusste, was mich überaus gefreut hat. Tina Boll ist eine starke und coole Frau, eine sehr kompetente Polizistin, die sich in unserer Männerwelt im Rahmen ihrer (beruflichen) Möglichkeiten durchsetzen kann und deren Leben ich weiterverfolgen werde (leider kann ich persönlich mit dem Wissen von diesem Band die vorigen Teile nicht lesen, was aber mein Problem ist und ein mir bewusstes Risiko war, das ich in Kauf genommen habe). Das Themengebiet Zwangsprostitution, Menschenhandel, Pädophilie usw., könnte nicht furchtbarer und trauriger sein und Monika Geier hat sich äußerst sensibel und doch beinhart dieser „modernen“ Art von Sklaverei gewidmet, was mich als abolutionistische Feministin sehr gefreut hat. Der Roman ist ein lesenswerter Krimi, auf dessen Thema man sich einlassen können muss, sonst wird man keine Freude haben.

  • anfang super

    noch nicht ganz fertig also richtige bewertung in einem monat.... der anfang war schon sehr gut glaube es geht auch so weiter

  • Monika Geier, Entdeckung 2017

    Super Krimi, mittlerweile habe ich alle 6 weiteren Bände gelesen. Nicht alle gleich gut aber „Alles so hell da vorn“ ist echt ein reifer, spannender Krimi. Bettina Boll als Ermittlerin ebenfalls gereift und eine interessante Figur. Und das gleich zwei Polizeikollegen, Hauptfiguren aus den Vorgängerbänden sterben, lässt auf zukünftige spannende Neuerungen schließen. Ich werde Jedenfalls die nächsten „Boll-Krimis“ weiterlesen.

  • Naja

    Von der FAZ-Bestenliste verführt, kaufte ich mir diesen Krimi und war von der trotz aller Bemühungen der Autorin doch recht uninteressanten Protagonistin enttäuscht. Personal und Handlung sind weitgehend plakativ, doch die Auflösung des Falles war doch ungewöhnlich. Deshalb vier Sterne!

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