Todesmuster: Roman
ノルベルト・ホルストの警察小説。廃鉱近くの血痕から始まる捜査が、村の沈黙と消えた遺体をめぐる事件へ広がっていく。
作品情報
警察の日常感と不穏な犯罪現場が交差するドイツ犯罪小説。
Goldmann 刊のペーパーバックとして ISBN、ページ数、内容紹介を確認。ドイツ語原書の受賞対象作として扱う。
レビュー要約
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警察実務に近い手触りと、英雄視しすぎない主人公像が評価されている。
書籍情報
- 出版社
- Goldmann TB
- 発売日
- 2005-06-13
- ページ数
- 288ページ
- 言語
- ドイツ語
- サイズ
- 11.9 x 2.1 x 18.7 cm
- ISBN-13
- 9783442459124
- ISBN-10
- 3442459125
- 価格
- 5712 JPY
- カテゴリ
- 洋書/Literature & Fiction/Genre Fiction/Horror
Vor einer stillgelegten Erzmine in der Nähe des Dorfes Ingsen wurden Blutspuren gefunden. Reine Routine, denkt Kommissar Kirchenberg. Bis seine Kollegen von der Spurensicherung einen Raum in der alten Mine entdecken, in dem offensichtlich vor kurzem jemand gefangen gehalten, gefoltert und getötet wurde. Die Befragung der Dorfbewohner bringt zwar einige Geheimnisse ans Tageslicht, aber alle Spuren verlaufen im Nichts. Und auch von der Leiche fehlt jede Spur ...
レビュー
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Disappointment
After reading "Splitter im Auge", recommended to me by a friend, I was looking forward to "Todesmuster"... only to be bitterly disappointed. Okay, there are still some interesting horticultural details - always looking for interesting new vocab! But the almost constant dialogue was extremely irritating stylistically, plus the gratuitous clumsy descriptions of sex were just that - clumsy and boring. Will I read another Horst novel? Possibly..... but only if it seems to be aiming for the standard achieved in "Splitter..."
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Gute Nordic Krimi.
Lese und friere!
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Blut ohne Leiche in einer stillgelegten Erzmine
"Todesmuster" (Goldmann 45912) ist nach "Leichensache" (Goldmann 45230) der zweite Roman von Norbert Horst (Glauser-Preisträger 2004 für das beste Krimi-Debüt) mit Kriminalhauptkommissar Konstantin Kirchenberg. Diesmal untersucht er einen Fall, wo in einer stillgelegten Erzmine ein große Menge getrocknetes Menschenblut gefunden werden, was den Schluß zuläßt, daß dort jemand zu Tode gekommen ist. Kriminalhauptkommissar Kirchenberg und sein kleines Team starten ihre Ermittlungen im einzigen nahe gelegenen Dorf Ingsen. Nach einem eher mühsamen Beginn der Story nimmt die Spannung nach ca. 100 Seiten zu, da sich ihm Rahmen der Ermittlungen mehrere Spuren ergeben: Hat Thomas Herbst, ein Jäger im nahe gelegenen Revier, mit dem Mord etwas zu tun oder scheut er die Polizei aus anderen Gründen? Ist Thomas Walcher, ein Einzelgänger, der in der Nähe der Mine auf einem einsamen Hof lebt, in die Vorgänge in der Mine involviert? War es der gewalttätige Schwiegervater einer ortsansässigen Frau oder jemand aus der Jugendlichengruppe, die vor vielen Jahren dort ein Schwein zu Tode gequält hatten? Schritt für Schritt kommt die eigens gebildete Mordkommssion der Lösung des Falles - und dem Mörder - näher. Und die Spannung hält bis zum Schluß an. Alles in allem ein spannender Krimi mit einem etwas langatmigen Beginn, der sich kurze bündige Sätze und große Realitätsnähe auszeichnet.
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interessanter Krimi
Der Titel hat mich weniger wegen des Genres "Krimi" interessiert, sondern, weil Norbert Horst bei der Kriminalpolizei tätig ist.Seine Erzählung scheint mir lebensnah. Prickelnd finde ich seine Sprache, in der er wie nebenbei Einblick in die zwischenmenschlichen Abläufe der jeweiligen Arbeitsteams gibt.
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SCHNELL, KNAPP UND REALISTISCH ...
... sowie eine "Spur" besser als LEICHENSACHE. NORBERT HORST bleibt sich und seinem Stil auch im zweiten Roman um KHK KONSTANTIN KIRCHENBERG und dessen Team treu. Der geneigte Leser dankt es ihm. DIE STORY: Von seinem sechswöchigen "Erholungsurlaub" zurückgekehrt wird KIRCHENBERG, weil die Kollegen gerade durch zwei Mordermittlungen gebunden sind, mit einer Routinearbeit betraut. Ein Pilzsammler hat vor einer stillgelegten Erzmine Blutspuren gefunden. Wahrscheinlich haben sich Kinder dort beim Spielen verletzt. Dennoch muß es überprüft werden. Als KIRCHENBERG dann zusammen mit den Kollegen von der Spurensicherung eine Höhle in der Mine entdeckt, in der soviel Blut geflossen ist, das klar ist, das dort jemand zu Tode gekommen sein muß, entwickelt sich ein höchstkomplizierter Fall (zunächst) ohne Tatverdächtigen und vor allem auch ohne Opfer; eine Leiche wird nicht gefunden. Es droht akribische Routinearbeit und das mit einem nur kleinen Team. Welche Abgründe sich dann am Schluß in dem persönlichen Schicksal des am Ende ermittelten Täters auftuen, läßt selbst die altbewährten und abgehärteten Kriminalbeamten nicht unberührt ... FAZIT: HORST entwickelt die Figur des KHK KIRCHBERG konsequent weiter, wobei er an seinem ungewöhnlichen - reportagegleichen - Schreibstil festhält. Dieser Stil, bestehend aus knappen Sätzen (teilweise aus nur ein oder zwei Wörtern), trägt zu der hohen Authentizität der Geschichte bei; man nimmt HORST ab, dass die reale Arbeit einer Mordkommission so und nicht anders aussieht. KHK KIRCHENBERG ist in seinem - nur knapp bemessenen - Privatleben auch konsequenter weiterentwickelt als z.B. seine "Kollegen" WALLANDER oder VAN VEETEREN; er ist gar nicht erst eine Ehe eingegangen, sondern trifft sich hin und wieder mit wechselnden "Partnerinnen", die (selbstverständlich) ihrerseits gebunden sind, damit da gar nicht erst ein Mißverständnis aufkommen kann. Er ist - sowohl beruflich als auch vom Typ her - nicht in der Lage eine dauerhafte monogame Beziehung einzugehen. Mit HORST und KHK KIRCHENBERG ist frischer Wind in die Krimilandschaft gekommen. Mir gefällt es, den "Experten" offensichtlich auch: für LEICHENSACHE erhielt HORST den GLAUSER-PREIS und für TODESMUSTER den DEUTSCHEN-KRIMI-PREIS 2006, herzlichen Glückwunsch. Viel Spaß bei dieser Entdeckung.